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Walter-Hasenclever-Gesellschaft |
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Der Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen Im April 1996 fand die Gründungsveranstaltung der Walter- Hasenclever-Gesellschaft statt, einer literarischen Gesellschaft, die sich die Aufgabe gestellt hat, das Werk und die Person Walter Hasenclevers (1890-1940) im kulturellen Gedächtnis zu bewahren und die lebendige Beschäftigung mit ihm zu fördern. Darüber hinaus möchte die Walter-Hasenclever-Gesellschaft (WHG) generell der Begegnung mit der Literatur des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart dienen. Sie richtet zu diesem Zweck regelmäßig literarische Veranstaltungen aus, lädt zu Vorträgen ein, die sich an die kulturell interessierte Öffentlichkeit wenden und gibt alle zwei Jahre ein Jahrbuch heraus, das die Verleihung des Hasenclever-Preises dokumentiert sowie Beiträge zu seinem Werk und zu literarischen Themen des 20. Jahrhunderts enthält. Ein besonderes Anliegen der WHG ist auch die Leseförderung und die Koperation mit den örtlichen Schulen. Die Walter-Hasenclever-Gesellschaft verleiht alle zwei Jahre (d.h. in jedem geraden Jahr) den Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen. Mit einem Preisgeld von 20.000 Euro zählt er zu den höchst dotierten deutschen Literaturpreisen. Entsprechend gehören die bisherigen Preisträger zur ersten Riege der deutschsprachigen Autoren, u.a. Peter Rühmkorf, George Tabori, Oskar Pastior, Herta Müller und Christoph Hein. Das Preisgeld wird durch das Zusammenwirken verschiedener Träger aufgebracht, dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach, wo der Nachlass Walter Hasenclevers verwahrt wird, der Stadt Aachen, dem Aachener Buchhandel, dem Verein der Freunde und Förderer des Einhard-Gymnasiums, dessen Absolvent Hasenclever im 1908 gewesen war, und der Walter-Hasenclever-Gesellschaft selbst. Die Findung des Preisträgers erfolgt durch eine siebenköpfige Jury, in die jeder der Träger einen Juror entsendet und die jeweils um zwei Vertreter des Literaturbetriebs ergänzt wird. |
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